Der Server Manager Pro ist eine professionelle Windows-Anwendung zur zentralen Verwaltung mehrerer Windows-Server. Mit dem integrierten Multi-Server Dashboard, sicherer Passwortverschlüsselung und umfangreichen Administrationswerkzeugen bietet die Software alle notwendigen Tools für die effiziente Server-Verwaltung aus einer Oberfläche.
Der Server Manager von Windows Server unterstützt keine Verschlüsselung und benötigt den unsicheren Port 5985.
Server Manager Pro
Das Multi-Server Dashboard ist das Herzstück der Anwendung und bietet eine zentrale Übersicht über alle Ihre Windows-Server.
Funktionen
- Server-Profile erstellen und verwalten: Speichern Sie Verbindungsinformationen für alle Ihre Server an einem zentralen Ort.
- Echtzeit-Statusanzeige: Sehen Sie auf einen Blick, welche Server verbunden, getrennt oder fehlerhaft sind.
- Farbcodierte Anzeigen: Grün für verbundene, Rot für getrennte und Gelb für fehlerhafte Verbindungen.
- OS-Version und letzte Verbindung: Behalten Sie den Überblick über Betriebssystem-Versionen und wann Sie zuletzt mit einem Server verbunden waren.
- Sichere Passwortspeicherung: Alle Passwörter werden mit Windows DPAPI verschlüsselt gespeichert.
- Erreichbarkeitstest: Testen Sie schnell mit Ping und DNS-Auflösung, ob Server im Netzwerk erreichbar sind.
Bedienung
- Server hinzufügen: Klicken Sie auf ‘Hinzufügen’, geben Sie Name, Hostname, Benutzername und Passwort ein.
- Profile bearbeiten: Wählen Sie einen Server aus und klicken Sie auf ‘Bearbeiten’.
- Server löschen: Markieren Sie einen Server und klicken Sie auf ‘Löschen’.
- Verbinden: Wählen Sie einen Server und klicken Sie ‘Verbinden’ – das Server-Verwaltungsfenster öffnet sich.
- Erreichbarkeit testen: Prüfen Sie mit einem Klick alle Server auf Netzwerk-Erreichbarkeit.
Server-Verwaltungstools
Nach erfolgreicher Verbindung zu einem Server öffnet sich das Hauptverwaltungsfenster mit Zugriff auf alle Administrationswerkzeuge. Jedes Tool ist spezialisiert auf bestimmte Verwaltungsaufgaben.
- Service Management
Das Service Management Tool bietet vollständige Kontrolle über alle Windows-Dienste auf dem Remote-Server.
Funktionen
- Services starten, stoppen und neu starten: Vollständige Kontrolle über Dienste-Lifecycle mit Bestätigungsdialogen.
- Echtzeit-Statusanzeige: Farbcodierte Anzeige (Grün = Running, Rot = Stopped, Gelb = Paused).
- Suchfunktion: Filtern Sie Services nach Name oder Anzeigename.
- Filter-Optionen: Zeigen Sie nur laufende, gestoppte, automatische, manuelle oder deaktivierte Services.
- Service-Details: Detaillierte Informationen wie Starttyp, Service-Account und Beschreibung.
- Abhängigkeiten anzeigen: Sehen Sie, welche Services von anderen abhängig sind.
Anwendungsbeispiele
- Neustart des IIS-Dienstes nach Konfigurationsänderungen
- Stoppen nicht benötigter Dienste zur Performance-Optimierung
- Überprüfung kritischer Dienste wie Windows Update oder Windows Defender
- Troubleshooting bei Service-Problemen
Verwalten Sie lokale Benutzerkonten und Gruppen auf dem Remote-Server.
Funktionen
- Benutzerübersicht: Alle lokalen Benutzer mit Status (Aktiviert/Deaktiviert) und letztem Login.
- Administratoren anzeigen: Schneller Überblick über alle Mitglieder der Administratoren-Gruppe.
- Gruppenübersicht: Liste aller lokalen Gruppen mit Beschreibungen.
- Statistiken: Anzahl aktiver/deaktivierter Benutzer und Gruppen.
Anwendungsbeispiele
- Überprüfung der Administrator-Berechtigungen
- Kontrolle inaktiver Benutzerkonten
- Audit von Gruppenmitgliedschaften
- Identifizierung von Sicherheitsrisiken durch ungenutzte Konten
Überwachen und verwalten Sie alle geplanten Aufgaben des Servers.
Funktionen
- Aktive Tasks anzeigen: Liste aller Tasks mit Status Running oder Ready.
- Deaktivierte Tasks: Übersicht über deaktivierte Aufgaben.
- Statistiken: Gesamtanzahl und Verteilung nach Status.
Anwendungsbeispiele
- Überprüfung von Backup-Tasks
- Kontrolle von Wartungsfenstern
- Identifizierung nicht ausgeführter Tasks
- Zertifikate
Verwalten und überwachen Sie SSL/TLS-Zertifikate im Personal Certificate Store.
Funktionen
- Personal Certificates: Alle Zertifikate im LocalMachine My Store mit Gültigkeitsdatum.
- Ablaufwarnung: Automatische Erkennung von Zertifikaten, die in 60 Tagen ablaufen.
- Abgelaufene Zertifikate: Liste aller bereits abgelaufenen Zertifikate.
- Status-Anzeige: Farbcodiert: GÜLTIG, LÄUFT BALD AB, ABGELAUFEN.
- Thumbprints: Eindeutige Identifikation jedes Zertifikats.
Anwendungsbeispiele
- Überwachung von Webserver-Zertifikaten
- Proaktive Erneuerung vor Ablauf
- Audit von SSL/TLS-Konfigurationen
- Remote Desktop Sessions
Überwachen und verwalten Sie aktive Remote Desktop Verbindungen.
Funktionen
- Aktive Sessions: Liste aller angemeldeten Benutzer mit Session-Status.
- RDP-Konfiguration: Status (Aktiviert/Deaktiviert) und verwendeter Port.
- Firewall-Regeln: Anzeige relevanter RDP-Firewall-Regeln.
- Session-Management: Hinweise zum Abmelden oder Trennen von Sessions.
Anwendungsbeispiele
- Identifizierung hängender Sessions
- Überprüfung aktiver Administratoren
- Troubleshooting von RDP-Verbindungsproblemen
- Windows Status
Umfassende Übersicht über den Gesundheitszustand und die Konfiguration des Windows-Servers.
Funktionen
- Windows Version: Betriebssystem, Build-Nummer, Architektur, Installationsdatum und letzter Start.
- Aktivierungsstatus: Windows-Lizenzstatus und Produktschlüssel-Informationen.
- Windows Defender: Antivirus-Status, Echtzeit-Schutz, Signaturversion und letzte Scans.
- Firewall Status: Detaillierte Anzeige aller drei Firewall-Profile (Domain, Private, Public).
- Windows Updates: Die letzten 10 installierten Updates mit Datum.
- Pending Reboot: Intelligente Erkennung ob ein Neustart erforderlich ist.
Firewall-Profile im Detail
- Domain Profil: Für Server in Active Directory Domain.
- Private Profil: Für vertrauenswürdige private Netzwerke.
- Public Profil: Für öffentliche Netzwerke mit höchster Sicherheitsstufe.
Anwendungsbeispiele
- Compliance-Überprüfung (Updates, Defender, Firewall)
- Planung von Wartungsfenstern (Pending Reboot)
- Sicherheitsaudit der Firewall-Konfiguration
- Überprüfung der Defender-Signaturen
- PowerShell Konsole
Führen Sie beliebige PowerShell-Befehle direkt auf dem Remote-Server aus.
Funktionen
- Freie Befehlseingabe: Geben Sie beliebige PowerShell-Befehle ein.
- Mehrzeilige Scripts: Führen Sie komplexe Scripts mit mehreren Zeilen aus.
- Ausgabe-Anzeige: Alle Befehls-Ausgaben werden übersichtlich angezeigt.
- Fehlerbehandlung: Fehler werden klar gekennzeichnet und angezeigt.
Anwendungsbeispiele
- Ausführung von Wartungsscripts
- Ad-hoc Systemabfragen
- Erweiterte Konfigurationsänderungen
- Troubleshooting mit PowerShell-Cmdlets
- GPUpdate
Aktualisiert die Gruppenrichtlinien auf dem Remote-Server.
Funktion: Führt ‘gpupdate /force’ auf dem Zielserver aus und erzwingt die sofortige Aktualisierung aller Gruppenrichtlinien.
Anwendungsbeispiele:
- Nach Änderungen an Gruppenrichtlinien in Active Directory
- Troubleshooting bei Richtlinien-Problemen
- Sofortige Anwendung neuer Sicherheitseinstellungen
- CertUtil -pulse
Aktualisiert Zertifikate und Sperrlisten von der Zertifizierungsstelle.
Funktion: Führt ‘certutil -pulse’ aus – lädt neue Zertifikate und aktuelle Certificate Revocation Lists (CRL) von der Enterprise CA herunter.
Anwendungsbeispiele:
- Nach Ausstellung neuer Zertifikate
- Aktualisierung der Sperrlisten
- Bei Zertifikatsproblemen zur Fehlersuche
- Server Neustart
Startet den Remote-Server neu.
Funktion: Führt ‘Restart-Computer -Force’ aus. Eine Sicherheitsabfrage verhindert versehentliche Neustarts.
Hinweis: Nach dem Neustart wird die Verbindung automatisch getrennt.
- System-Informationen
Zeigt detaillierte Systeminformationen des Servers an.
Angezeigte Informationen:
- Computername, Hersteller und Modell
- Betriebssystem, Version und Build-Nummer
- Installationsdatum und letzter Start
- BIOS-Informationen
- Anzahl der Prozessorkerne
- Installierter Arbeitsspeicher (RAM) in GB
- Festplattenspeicher
Übersicht über alle Festplatten und deren Belegung.
Angezeigte Informationen:
- Alle Laufwerke (C:, D:, E:, usw.)
- Gesamtgröße in GB
- Freier Speicherplatz in GB und Prozent
- Belegter Speicherplatz in GB
- Installierte Software
Liste der installierten Programme auf dem Server.
Funktion: Zeigt die Top 50 installierten Programme aus der Windows Registry mit Name, Version und Herausgeber.
Anwendungsbeispiele:
- Software-Inventar für Dokumentation
- Überprüfung installierter Versionen
- Identifizierung veralteter Software
- Prozesse
Zeigt die Top 20 laufenden Prozesse nach CPU-Auslastung.
Angezeigte Informationen:
- Prozessname und Prozess-ID (PID)
- CPU-Zeit
- Speicherverbrauch in MB
Anwendungsbeispiele:
- Performance-Analyse
- Identifizierung ressourcen-intensiver Prozesse
- Troubleshooting bei hoher CPU-Last
- Netzwerk-Informationen
Übersicht über alle aktiven Netzwerkadapter.
Angezeigte Informationen:
- Adaptername und Beschreibung
- Verbindungsstatus und Geschwindigkeit
- IP-Adresse
- IP-Konfiguration
Detaillierte IP-Konfiguration aller Netzwerkadapter (ipconfig /all).
Angezeigte Informationen:
- IP-Adressen (IPv4 und IPv6)
- Subnetzmasken und Standard-Gateway
- DNS-Server
- DHCP-Status und MAC-Adressen
- Verbindungstest
Testet die Internetverbindung des Remote-Servers.
Funktion: Pingt bekannte öffentliche Server (8.8.8.8, 1.1.1.1, google.com) vom Remote-Server aus.
Anwendungsbeispiele:
- Überprüfung der Internetkonnektivität
- Messung der Netzwerk-Latenz
- Troubleshooting bei Verbindungsproblemen
- DNS Client Cache
Zeigt die Top 20 Einträge im DNS-Cache des Servers.
Anwendungsbeispiele:
- Überprüfung aufgelöster Hostnamen
- DNS-Troubleshooting
- Analyse von Netzwerkzugriffen
- Windows Features
Liste der installierten Windows Server-Features und Rollen.
Funktion: Zeigt die Top 30 installierten Windows-Features (nur auf Windows Server verfügbar).
Beispiele:
- AD-Domain-Services, DNS-Server
- IIS (Web-Server)
- DHCP-Server, File Services
- IIS Status
Übersicht über den Internet Information Services (IIS) Status.
Angezeigte Informationen:
- IIS-Service-Status (Running/Stopped)
- Starttyp des Services
- Liste aller konfigurierten Websites
- Website-Status (Started/Stopped)
- Bindings (Port und Hostnamen)
- WinRM AutoConfig aktivieren
Aktiviert die automatische WinRM-Konfiguration über Gruppenrichtlinien.
Funktion: Setzt den Registry-Wert ‘AllowAutoConfig’ auf 1, sodass WinRM automatisch über GPO konfiguriert werden kann.
- Remote Registry aktivieren
Startet den Remote Registry Service.
Funktion: Aktiviert und startet den ‘RemoteRegistry’-Dienst für den Fernzugriff auf die Registry.
Hinweis: Benötigt für Windows-Verwaltungstools wie Ereignisanzeige, Geräte-Manager über das Netzwerk.
- Remote Desktop aktivieren
Aktiviert Remote Desktop (RDP) auf dem Zielserver.
Funktion: Setzt ‘fDenyTSConnections’ auf 0 und aktiviert die entsprechenden Firewall-Regeln.
Ergebnis: Nach der Aktivierung können Sie sich per RDP (Port 3389) mit dem Server verbinden.
- Firewall Status
Detaillierte Übersicht über alle Windows Firewall-Profile.
Angezeigte Informationen:
- Domain-Profil, Private-Profil, Public-Profil
- Status (aktiviert/deaktiviert)
- Standard für eingehende Verbindungen
- Standard für ausgehende Verbindungen
- PowerShell Konsole (Remote)
Öffnet eine interaktive PowerShell-Sitzung direkt auf dem Remote-Server.
Funktion: Startet ein neues PowerShell-Fenster mit ‘Enter-PSSession’ zum Zielserver.
Anwendungsbeispiele:
- Erweiterte Konfigurationsaufgaben
- Ausführung komplexer Scripts
- Troubleshooting und Fehlersuche
- Computer Management
Öffnet die klassische Windows Computer Management MMC-Konsole für den Remote-Server.
Verfügbare Funktionen:
- Ereignisanzeige (Event Viewer)
- Leistungsüberwachung und Geräte-Manager
- Datenträgerverwaltung
- Lokale Benutzer und Gruppen
- Freigegebene Ordner
Sicherheits-Features
Windows DPAPI Passwortverschlüsselung
Alle gespeicherten Passwörter werden mit der Windows Data Protection API (DPAPI) verschlüsselt – dem Microsoft-Standard für sichere lokale Datenspeicherung.
| Sicherheitsmerkmal | Beschreibung |
| Benutzer-gebunden | Passwörter können nur vom selben Windows-Benutzer entschlüsselt werden. Selbst Administratoren haben keinen Zugriff. |
| Maschinen-gebunden | Verschlüsselung ist an den Computer gebunden. Profile können nicht auf andere PCs übertragen werden. |
| SecureString | Im Arbeitsspeicher werden Passwörter als SecureString gespeichert und automatisch überschrieben beim Freigeben. |
| Keine Cloud-Speicherung | Alle Daten bleiben lokal auf Ihrem Computer. Keine Synchronisation mit Cloud-Diensten. |
Speicherort der verschlüsselten Profile:
%APPDATA%\ServerManager\server_profiles.xml
SSL/TLS-Unterstützung
Optional können alle Serververbindungen über SSL/TLS verschlüsselt werden (Port 5986 statt 5985). Dies bietet zusätzliche Sicherheit für die PowerShell Remoting Kommunikation.
- Port 5985: HTTP – Standard für vertrauenswürdige Netzwerke
- Port 5986: HTTPS – SSL/TLS verschlüsselt für höchste Sicherheit
Systemanforderungen
Client (Verwaltungs-PC)
- Windows 10 / Windows 11 oder Windows Server 2016+
- .NET Framework 4.8.0 oder höher
- PowerShell 5.1 oder höher
- Administrator-Rechte für die Ausführung
- keine Installation nötig!
Zielserver (Verwaltete Server)
- Windows Server 2016 oder höher
- PowerShell Remoting aktiviert (Enable-PSRemoting)
- WinRM-Dienst läuft (Port 5985 oder 5986)
- Firewall-Regeln für WinRM konfiguriert
- Administrator-Zugang für Remote-Verwaltung
Best Practices
Sicherheit
- Verwenden Sie SSL/TLS für Produktionssysteme
- Nutzen Sie dedizierte Service-Accounts statt Domain-Admin
- Sichern Sie regelmäßig die server_profiles.xml
Workflow
- Testen Sie Verbindungen mit ‘Erreichbarkeit testen’ vor dem Verbinden
- Überprüfen Sie regelmäßig den Windows Status aller Server
- Dokumentieren Sie Änderungen an Services
- Nutzen Sie die PowerShell Konsole für wiederkehrende Tasks
Support & Kontakt
IT Service Walter
Website: www.it-service-walter.com
E-Mail: info@it-service-walter.com
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