GeekBook Notebooks – starke Hardware, hochwertige Verarbeitung und überraschend viel Leistung
Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß, dass ich mir Hardware gerne aus der Sicht eines IT-Administrators anschaue. Für mich zählen dabei weniger irgendwelche Marketingbegriffe. Ein Notebook muss schnell sein, vernünftig verarbeitet sein und im täglichen Einsatz funktionieren.
Genau deshalb möchte ich mir an dieser Stelle einmal die aktuellen GeekBook-Notebooks ansehen.
Ich konnte bereits Erfahrungen mit den Geräten sammeln und kann vorwegnehmen: Die Qualität hat mich wirklich überzeugt.
Die Verarbeitung ist sehr gut, die Geräte fühlen sich hochwertig an und auch bei der Performance gibt es aus meiner Sicht wenig zu beanstanden. Dazu kommt eine Hardwareausstattung, mit der sich vernünftig arbeiten lässt.
Und genau das ist für mich entscheidend.
Vom Mini-PC auf den Schreibtisch und jetzt auch unterwegs
Viele kennen den Hersteller vermutlich in erster Linie durch seine Mini-PCs. In diesem Bereich gibt es inzwischen eine ganze Reihe unterschiedlicher Systeme.
Der Schritt zum Notebook ist deshalb durchaus interessant.
Denn ein gutes Laptop mit Windows 11 zu bauen bedeutet mehr, als einfach einen schnellen Prozessor, Arbeitsspeicher und eine SSD in ein flaches Gehäuse zu stecken.
Display, Tastatur, Touchpad, Kühlung, Akkulaufzeit, Anschlüsse, Gewicht und die mechanische Verarbeitung müssen zusammenpassen.
Gerade bei einem Arbeitsgerät merkt man relativ schnell, ob an der falschen Stelle gespart wurde.
Mein bisheriger Eindruck fällt hier sehr positiv aus.
Die Geräte wirken sauber verarbeitet und hinterlassen keineswegs den Eindruck eines günstigen Notebooks, bei dem lediglich auf leistungsfähige Hardware geachtet wurde.
Auch unabhängige Tests kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Beim X14 Pro werden unter anderem das geringe Gewicht, die hohe Arbeitsgeschwindigkeit und das OLED-Display positiv bewertet. Beim X16 Pro werden das leichte und stabile Gehäuse sowie die hohe Rechenleistung hervorgehoben.
Drei Notebooks für unterschiedliche Anforderungen
Aktuell sind vor allem drei Modelle interessant:
GeekBook X14 Pro
GeekBook X16 Pro
GeekBook M16
Das Schöne daran: Man muss sich nicht erst durch zwanzig verschiedene Modellvarianten kämpfen.
Die grundsätzliche Aufteilung ist relativ einfach.
Das X14 Pro ist das kompakte Gerät für Anwender, die viel unterwegs sind.
Das X16 Pro bietet deutlich mehr Arbeitsfläche, bleibt dabei aber erstaunlich leicht.
Und das M16 geht stärker in Richtung eines leistungsfähigen 16-Zoll-Arbeitsgerätes.
Damit dürfte für viele typische Einsatzbereiche bereits die passende Größe vorhanden sein.
GeekBook X14 Pro – klein, leicht und trotzdem richtig schnell
Ein 14-Zoll-Notebook ist für mich vor allem dann interessant, wenn Mobilität im Vordergrund steht.
Das X14 Pro passt genau in diese Kategorie.
Mit einem Gewicht von ungefähr einem Kilogramm gehört es zu den Geräten, die man problemlos jeden Tag mitnehmen kann. Gerade wenn zusätzlich noch Netzteil, Smartphone, Adapter und anderes Zubehör im Rucksack landen, macht sich jedes eingesparte Gramm bemerkbar.
Trotzdem bekommt man hier kein schwach ausgestattetes Reise-Notebook.
Je nach Konfiguration arbeitet ein Intel Core Ultra 5 oder Core Ultra 9 im Gerät. Dazu kommen großzügig dimensionierter Arbeitsspeicher und schnelle SSDs.
Interessant ist außerdem das Display.
Verbaut wird ein 14 Zoll großes OLED-Panel mit 2,8K-Auflösung und 120 Hz.
Das ist im Alltag sofort sichtbar. Texte werden sehr scharf dargestellt, Farben wirken kräftig und auch beim Scrollen machen sich 120 Hz angenehm bemerkbar.
ComputerBase und Notebookcheck haben das X14 Pro ebenfalls ausführlich getestet. Insbesondere Display, Ausstattung und Performance konnten dort punkten.
Für jemanden, der viel unterwegs arbeitet, ist das eine interessante Kombination: sehr leicht, kompakt und trotzdem genügend Leistung für mehr als nur Word, Outlook und einen Browser.
GeekBook X16 Pro – mein Format für einen richtigen Arbeitsplatz
Persönlich finde ich 16-Zoll-Geräte für produktives Arbeiten besonders interessant.
Mehr Bildschirmfläche hört sich zunächst nach einer Kleinigkeit an. Wer aber mehrere Stunden am Notebook sitzt, merkt den Unterschied schnell.
PowerShell auf der einen Seite, Dokumentation auf der anderen. Zwei RDP-Sitzungen nebeneinander. Ein Browser zusammen mit Windows Terminal. Oder einfach eine große Excel-Tabelle.
Das funktioniert auf 16 Zoll angenehmer.
Das X16 Pro kombiniert diese Arbeitsfläche mit einem ungewöhnlich niedrigen Gewicht. Rund 1,3 Kilogramm sind für ein Notebook dieser Größe bemerkenswert.
Auch PC-WELT hebt genau diese Kombination aus geringem Gewicht, stabilem Magnesiumgehäuse und leistungsfähiger Hardware positiv hervor.
Dazu kommt ein 2,5K-Display mit 120 Hz im 16:10-Format.
16:10 gefällt mir bei Arbeitsgeräten sowieso besser als das lange Zeit übliche 16:9. Man bekommt etwas mehr Platz in der Höhe und genau das macht sich bei Konsolen, Skripten, Webseiten und Dokumenten bemerkbar.
Bei entsprechender Konfiguration stehen ein Intel Core Ultra 9 185H, 32 GB Arbeitsspeicher und eine 2-TB-SSD zur Verfügung.
Das ist eine Ausstattung, mit der man arbeiten kann.
Und zwar nicht nur ein bisschen Office.
Mehrere Anwendungen gleichzeitig, große Browser-Sessions, Entwicklungswerkzeuge, administrative Konsolen oder Bildbearbeitung bringen das Gerät nicht gleich aus der Ruhe.
Anschlüsse statt Adapter-Chaos
Ein Thema wird bei modernen Notebooks gerne unterschätzt: die Anschlüsse.
Ich möchte bei einem Arbeitsgerät nicht für jede Kleinigkeit einen Adapter suchen müssen.
USB-C ist hervorragend und inzwischen unverzichtbar. Trotzdem gibt es genügend Situationen, in denen USB-A, HDMI oder ein Kartenleser praktisch sind.
Beim X16 Pro stehen unter anderem USB4, USB-C, USB-A, HDMI und microSD zur Verfügung.
Damit lässt sich im Alltag schon einiges anfangen.
Gerade USB4 ist interessant, wenn das Notebook später an einer Dockingstation betrieben werden soll.
Dann wird aus dem mobilen Rechner am Schreibtisch schnell ein normaler Arbeitsplatz mit Monitoren, Tastatur, Maus, Netzwerk und weiterer Peripherie.
GeekBook M16 – hier darf es etwas mehr sein
Das M16 geht einen etwas anderen Weg.
Es ist ebenfalls ein 16-Zoll-Notebook, setzt den Schwerpunkt aber stärker auf Leistung, Ausstattung und Ausdauer als auf ein möglichst niedriges Gewicht.
Im Inneren arbeitet ein Intel Core Ultra 9 185H zusammen mit 32 GB Arbeitsspeicher.
Dazu kommt ein ungewöhnlich großer Akku mit 99,9 Wh.
Das ist schon eine Ansage.
Notebookcheck konnte bei seinem Test beispielsweise eine sehr gute Akkulaufzeit feststellen. CHIP lobt neben der Laufzeit vor allem die hohe CPU-Leistung und die umfangreiche Anschlussausstattung.
Auch COMPUTER BILD bescheinigt dem Prozessor ein sehr hohes Arbeitstempo.
Das deckt sich grundsätzlich mit meinem Eindruck: An Performance mangelt es diesen Geräten nicht.
Natürlich bedeutet ein stärker auf Leistung ausgelegtes Notebook auch, dass die Kühlung arbeiten muss. Unter hoher Last können die Lüfter entsprechend hörbar werden. Das ist bei leistungsfähigen, dünnen Notebooks allerdings kein ungewöhnliches Phänomen und wird auch in verschiedenen Tests angesprochen.
Gute Hardware allein reicht mir nicht
Technische Daten lassen sich wunderbar vergleichen.
- 32 GB RAM
- 2 TB SSD
- Core Ultra 9
- USB4
- 120-Hz-Display
Das alles sieht in einer Tabelle hervorragend aus. Entscheidend ist für mich aber, was davon im Alltag übrig bleibt.
Und hier haben mich die Geräte bislang positiv überrascht.
Die Verarbeitung ist wirklich gut.
Nichts wirkt unnötig billig oder so, als hätte man die komplette Kalkulation ausschließlich in CPU und Arbeitsspeicher gesteckt.
Das ist mir wichtig.
Ich habe schon genügend Notebooks gesehen, die auf dem Papier hervorragend ausgestattet waren und beim ersten Anfassen sofort gezeigt haben, wo gespart wurde.
Hier hatte ich diesen Eindruck nicht.
Performance, die man im Alltag merkt
Noch wichtiger ist natürlich die Geschwindigkeit.
Als Administrator habe ich häufig nicht nur eine Anwendung geöffnet.
Da laufen Windows Terminal und mehrere PowerShell-Sessions, daneben RDP-Verbindungen, Browser, Outlook, Teams, verschiedene Management-Werkzeuge und vielleicht noch eine virtuelle Maschine.
Genau dann trennt sich für mich ein schönes Notebook von einem guten Arbeitsgerät.
Mit einem Core Ultra 9 und 32 GB RAM steht dafür eine vernünftige Basis zur Verfügung.
Auch die SSD-Performance ist nicht zu unterschätzen. Ein schneller Prozessor bringt wenig, wenn das restliche System permanent auf den Massenspeicher wartet.
Die Kombination aus moderner CPU, viel Arbeitsspeicher und NVMe-SSD sorgt dafür, dass das gesamte System entsprechend flott reagiert.
Das merkt man beim Starten von Anwendungen genauso wie beim Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig.
Welches Modell würde ich nehmen?
Das hängt stark davon ab, was man mit dem Notebook machen möchte.
Wer jeden Tag unterwegs ist und möglichst wenig Gewicht mitnehmen möchte, sollte sich das X14 Pro genauer ansehen. Ein Kilogramm Gewicht kombiniert mit einem hochwertigen OLED-Display und leistungsfähiger Hardware ist schon attraktiv.
Wer überwiegend produktiv arbeitet und trotzdem regelmäßig unterwegs ist, dürfte sich beim X16 Pro wohlfühlen. Viel Bildschirmfläche und trotzdem nur rund 1,3 Kilogramm Gewicht sind eine interessante Kombination.
Wer dagegen ein leistungsfähiges Arbeitsgerät sucht und Mobilität nicht ausschließlich über das niedrigste Gewicht definiert, sollte einen Blick auf das M16 werfen.
Der große Akku und die leistungsfähige Hardware machen es besonders für längere Arbeitstage interessant.
Mein bisheriges Fazit
Ich gebe zu: Bei einem Hersteller, den viele hauptsächlich mit Mini-PCs verbinden, war ich auf die Notebooks besonders gespannt.
Mein bisheriger Eindruck ist ausgesprochen positiv.
Sehr gute Verarbeitung, starke Performance und eine wirklich gute Hardwareausstattung.
Vor allem fühlt sich das Gesamtpaket stimmig an.
Es wurde nicht einfach versucht, mit möglichst großen Zahlen im Datenblatt Aufmerksamkeit zu erzeugen. Display, Gehäuse, Anschlüsse, Arbeitsspeicher, SSD und Prozessor ergeben zusammen Geräte, mit denen man tatsächlich vernünftig arbeiten kann.
Natürlich ist kein Notebook perfekt. Unter hoher Last können Lüfter hörbar werden und je nach Modell gibt es Unterschiede bei Display und Akkulaufzeit. Genau deshalb sollte man sich vor dem Kauf überlegen, welcher Schwerpunkt wichtiger ist.
Für mich steht nach den bisherigen Erfahrungen aber fest:
Die Geräte müssen sich vor den bekannten Marken nicht verstecken.
Gerade für Anwender, die einen leistungsfähigen Windows-Rechner für Office, Administration, Entwicklung oder den täglichen professionellen Einsatz suchen, sind die aktuellen GeekBooks eine interessante Alternative.
Und für mich persönlich ist einer der wichtigsten Punkte ohnehin ein ganz einfacher:
Ich arbeite gerne damit.
Am Ende sagt das über ein Notebook häufig mehr aus als die nächste Benchmark-Tabelle.
