IT-Service Walter · Version 2.3 · 1. September 2026
NEU
Windows Firewall Manager Pro 2.3
Alles sehen. Ohne sich anzumelden.
Windows Firewall Manager Pro verwaltet die Windows-Firewall von einem Arbeitsplatz aus – über einen Server oder über vierhundert. Regeln anlegen und ändern, das Regelwerk gegen Best Practices prüfen, Abweichungen zwischen Servern finden und alles davon belegbar dokumentieren.
Der Unterschied liegt im Weg dorthin: Das Werkzeug spricht mit einem schlanken Dienst auf dem Server, nicht mit dessen Betriebssystem. Kein PowerShell-Remoting, keine Domänen-Anmeldedaten auf dem Arbeitsplatz, keine Sitzung auf einem Domänencontroller. Tier 0, 1 und 2 bleiben getrennt – auch während der Arbeit daran.
Entwickelt für Administratoren, die Server betreiben, für Sicherheitsverantwortliche, die Nachweise brauchen, und für alle, die beides in einer Person sind.
Das Werkzeug ist Teil der Angriffsfläche
Wer Firewall-Regeln auf vielen Windows-Servern zentral verwalten will, steht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der übliche Weg führt über PowerShell-Remoting: WinRM auf 5985 oder 5986 öffnen, Anmeldedaten mit ausreichenden Rechten hinterlegen, fertig. Funktioniert – und hebelt genau das Tier-Modell aus, das man gerade mühsam eingeführt hat.
Denn ein Arbeitsplatz, der sich mit administrativen Anmeldedaten auf einem Domänencontroller anmeldet, ist damit selbst ein Tier-0-System. Wird er kompromittiert, ist die gesamte Domäne kompromittiert. Das Verwaltungswerkzeug wird zum kürzesten Weg ins Herz der Umgebung.
| Ein Werkzeug, das sich auf Tier 0 anmeldet, ist selbst Tier 0. Dieses tut es nicht. |
Ein Agent statt einer Anmeldung
Auf dem Server läuft ein schlanker Dienst: eine einzelne signierte EXE, self-contained, ohne installierte .NET-Laufzeit und ohne PowerShell-Remoting. Er nimmt HTTPS auf genau einem Port entgegen, prüft das mitgeschickte Zugriffstoken und setzt die Befehle lokal mit den bordeigenen Windows-Cmdlets um.
Was das in der Praxis bedeutet:
- Die Remoting-Ports 5985, 5986 und 22 bleiben geschlossen. Nach außen ist ein einziger HTTPS-Port offen.
- Keine Domänen-Anmeldedaten auf dem Arbeitsplatz. Das Werkzeug weist sich mit einem Zugriffstoken aus, von dem der Agent ausschließlich den SHA-256-Hash speichert.
- TLS übernimmt Windows selbst über http.sys – der private Schlüssel verlässt den Zertifikatspeicher nie. Bei selbstsigniertem Zertifikat wird der Fingerabdruck angeheftet.
- Der Agent läuft auf gehärteten Servern im PowerShell-Modus ConstrainedLanguage, erzwungen über WDAC oder AppLocker. Genau daran scheitern Werkzeuge, die auf Remoting setzen.
- Tier 0, 1 und 2 bleiben getrennt. Der Arbeitsplatz redet mit einem Dienst, nicht mit dem Betriebssystem des Servers.
Rollout auf vierhundert Server, ohne vierhundert Einträge
Nach der Installation trägt sich der Agent selbst im Active Directory unter seinem eigenen Computerkonto ein und schreibt zusätzlich eine Meldedatei in einen gemeinsamen Ordner – für Server außerhalb der Domäne. Im Werkzeug findet „Agenten suchen“ alle gemeldeten Rechner und übernimmt sie in einem Schritt. Keine Adresse, kein Port, kein Fingerabdruck von Hand.
Das Zugriffstoken holt sich das Werkzeug selbst. Dafür genügt ein einziger Enrollment-Schlüssel je Umgebung, den der Agent beim Rollout mitbekommt. Über die Leitung geht er nie: Die Anmeldung läuft über einen HMAC-SHA-256-Nachweis mit Einmalwert und Fünf-Minuten-Fenster, gebunden an den Rechnernamen, mit Sperre nach fünf Fehlversuchen. Statt zweihundert Token einzusammeln kennen Sie einen Wert – und jeder Agent stellt dem Werkzeug daraufhin sein eigenes aus.
Neue Agent-Fassungen verteilt das Werkzeug später über dieselbe HTTPS-Verbindung, über die es auch die Firewall verwaltet. Keine Softwareverteilung, keine Freigabe, kein zusätzlicher Port. Der Agent nimmt ein Paket nur an, wenn Token, Prüfsumme, Fassung und die Signatur des Herausgebers stimmen.
Was das Werkzeug zeigt
Die Verbindung ist die Voraussetzung, nicht der Zweck. Der Zweck ist, dass jemand am Ende sagen kann, was auf welchem Server erlaubt ist – und belegen kann, warum.
| Funktion | Beschreibung |
| Verbindung und Rollout | |
| Multi-Server-Management | NEU Agent über HTTPS und Zugriffstoken – ohne PowerShell-Remoting, ohne Domänen-Anmeldedaten auf dem Arbeitsplatz. Die Remoting-Ports 5985, 5986 und 22 bleiben geschlossen, Tier 0, 1 und 2 bleiben getrennt. Alternativ weiterhin WinRM mit SSL/TLS und abweichenden Anmeldeinformationen oder NEU PowerShell über SSH. |
| NEU Läuft unter ConstrainedLanguage | Auf gehärteten Servern läuft PowerShell im Modus ConstrainedLanguage – erzwungen über WDAC, AppLocker oder Richtlinie. Der Agent kommt ohne die dort gesperrten Sprachmittel aus und arbeitet unter beiden Modi unverändert. Genau daran scheitern Werkzeuge, die auf Remoting setzen. |
| NEU Agent meldet sich selbst | Nach der Installation trägt sich der Agent selbst im Active Directory unter seinem eigenen Computerkonto ein und schreibt zusätzlich eine Meldedatei in einen gemeinsamen Ordner. Über „Agenten suchen“ findet das Werkzeug alle gemeldeten Rechner und übernimmt sie auf Wunsch in einem Schritt – ohne Adresse, Port oder Zertifikat von Hand einzutragen. |
| NEU Enrollment-Schlüssel | Ein einziger Schlüssel je Umgebung genügt für alle Server. Der Agent bekommt ihn beim Rollout mit, das Werkzeug holt sich damit selbst ein eigenes Zugriffstoken. Der Schlüssel wird nie über die Leitung übertragen – die Anmeldung erfolgt über einen HMAC-Nachweis mit Einmalwert und Zeitfenster, geschützt gegen Wiedereinspielung und mit Sperre nach mehreren Fehlversuchen. |
| NEU Geprüfte Zertifikatsauswahl | Bei der Installation zeigt der Agent die vorhandenen Rechnerzertifikate zur Auswahl an und prüft jedes einzelne auf Eignung: Servername, Gültigkeitszeitraum, privater Schlüssel und Verwendungszweck. Ungeeignete Zertifikate werden getrennt und mit Begründung aufgeführt, CA-Zertifikate gar nicht erst angeboten. |
| NEU Saubere Installation und Update | Der Agent erscheint nach der Installation als registrierte Anwendung unter „Apps und Features“ und lässt sich mit einem einzigen Befehl aktualisieren – Konfiguration, Zertifikatsbindung und ausgestellte Token bleiben dabei erhalten. |
| Fernaktualisierung der Agenten | Neue Agent-Fassungen werden aus dem Werkzeug heraus über dieselbe HTTPS-Verbindung verteilt, über die auch die Firewall verwaltet wird. Kein Remoting, keine Freigabe, kein zusätzlicher Port, keine Softwareverteilung. Der Agent nimmt ein Paket nur an, wenn Token, Prüfsumme, Fassung und die Signatur des Herausgebers stimmen. |
| Agent-Zustand im Dashboard | Erreichbarkeit, Fassung und Restlaufzeit des Zertifikats aller Agenten auf einen Blick. Die Karte erscheint nur, wenn es etwas zu melden gibt. NEU Der Build-Zeitstempel belegt nach einer Aktualisierung, dass wirklich der neue Stand läuft – die Fassungsnummer allein kann das nicht. |
| Regelwerk und Analyse | |
| Regelverwaltung | Regeln anlegen, ändern, aktivieren, deaktivieren und löschen – einzeln oder für mehrere Server in einem Zug. |
| Serverübergreifende Regelsuche | Regeln über alle verbundenen Server hinweg durchsuchen und filtern |
| 21 Compliance-Checks | Automatische Prüfung gegen Best Practices mit Schweregrad und Gesamtnote – unter anderem unsichere Protokolle, offene Hochrisiko-Ports, zu weite Freigaben, verdeckte und widersprüchliche Regeln, RDP, SMB, WinRM und SQL. + 4 Datenbank-Ports, SNMP, VNC und ICMP von beliebiger Quelle. |
| Befunde beheben | Ein Befund lässt sich direkt aus der Prüfung abstellen: Firewall-Profil einschalten, Regel aktivieren oder deaktivieren, Quelladressen einschränken. Vor der Ausführung zeigt eine Rückfrage genau, was auf welchem Server geändert wird. |
| Ausnahmelisten | Bewusst akzeptierte Befunde dauerhaft ausnehmen – einzeln oder mehrere auf einmal. Die Note bleibt damit aussagekräftig, statt an bekannten Ausnahmen zu scheitern. |
| Compliance-Verlauf | Punktzahl, Note und Befundzahlen je Server über die Zeit – belegt gegenüber Audit und Geschäftsführung, dass es besser geworden ist. |
| Sollzustand | Abgleich aller Server gegen einen definierten Referenzserver. Abweichungen werden als Fehlt, Zusätzlich oder Abweichend ausgewiesen und lassen sich gezielt angleichen. |
| Server-Vergleich | Zwei Server gegenüberstellen und Abweichungen im Regelwerk sichtbar machen |
| Duplikat-Erkennung | Findet doppelte und überflüssige Regeln und bereinigt sie auf Wunsch gruppenweise |
| Netzwerk-Topologie | Grafische Darstellung der Server und der freigegebenen Ports |
| NEU Firewall-Profile schalten | Zustand der Profile Domäne, Privat und Öffentlich je Server im Blick, samt Standardaktion für ein- und ausgehend. Ein abgeschaltetes Profil lässt sich direkt wieder einschalten. |
| Überwachung und Nachvollziehbarkeit | |
| Live Threat Monitor | Überwacht das Regelwerk aller verbundenen Server im einstellbaren Takt und erkennt neue, gelöschte, geänderte, aktivierte und deaktivierte Regeln. Jede Änderung wird nach Schweregrad eingestuft und per Hinweisfenster, Ton und E-Mail gemeldet – mit einstellbarem Mindest-Level, damit nur das ankommt, was zählt. |
| NEU Blockierter Verkehr | Warum kommt die Verbindung nicht durch? Gelesen aus dem Firewall-Protokoll des Servers und zusammengefasst nach dem, wonach man handeln würde: Richtung, Protokoll und Ziel-Port. Aus dem Befund heraus lässt sich eine passgenaue Freigabe anlegen – beschränkt auf die beobachteten Quelladressen. Fehlt die Protokollierung, wird sie auf allen betroffenen Servern per Knopfdruck eingeschaltet. |
| NEU Server-Änderungen | Regeländerungen aus dem Windows-Ereignisprotokoll des Servers, mit dem Benutzer, der sie ausgelöst hat. Damit wird auch sichtbar, was direkt am Server geändert wurde und nicht über das Werkzeug lief. |
| Audit-Protokollierung | Jede Änderung wird mit Benutzer, Zeitpunkt, Server sowie altem und neuem Wert festgehalten – und lässt sich aus dem Protokoll heraus einzeln wieder zurücknehmen. |
| Ladezeiten je Server | Das Dashboard zeigt die Dauer des letzten Laufs und den Anteil jedes Servers daran. Ein langsamer Server fällt damit sofort auf, statt in einer Gesamtzeit unterzugehen. |
| Berichte, Export und Sicherheit | |
| Professionelles Reporting | Regelübersichten und Compliance-Berichte im Unternehmensdesign, als HTML und PDF |
| Geplanter Bericht | Windows startet das Werkzeug zur festgelegten Zeit ohne Fenster, verbindet alle gespeicherten Server, prüft sie und schickt die Berichte per E-Mail. Es muss dazu niemand angemeldet sein. NEU Das Anhangsformat ist wählbar: HTML, PDF oder beides. |
| Datenexport | Regeln und Auswertungen nach CSV, JSON, HTML und PDF ausgeben |
| Backup & Restore | Regelwerke sichern und bei Bedarf vollständig zurückspielen |
| AES-256-Verschlüsselung | Alle Anmeldeinformationen, Zugriffstoken und Schlüssel werden verschlüsselt gespeichert. Vom Zugriffstoken hält der Agent ausschließlich den SHA-256-Hash. |
| Support-Paket | Ein Knopfdruck erzeugt ein ZIP mit allem, was zur Fehlersuche gebraucht wird: Fassungen, Einstellungen, Serverliste, Agentenzustand und die jüngsten Protokolle. Von Kennwörtern, Token und Schlüsseln steht darin ausschließlich „gesetzt“ oder „nicht gesetzt“ – nie der Inhalt. |
| Tastaturkürzel | Alle wichtigen Funktionen sind ohne Maus erreichbar – F1 Hilfe, F5 Aktualisieren, Strg+F Suche, Strg+S Server, Strg+E Export, Strg+H Bericht, Esc Filter zurücksetzen |
Neu in Version 2.3
Blockierter Verkehr – warum kommt die Verbindung nicht durch?
Die Frage kostet im Alltag die meiste Zeit. Das Werkzeug liest dafür das Firewall-Protokoll des Servers und fasst es nach dem zusammen, wonach man tatsächlich handeln würde: Richtung, Protokoll und Ziel-Port. Dieselbe blockierte Verbindung steht dutzendfach im Protokoll, weil der Absender es wieder versucht – erst die Zusammenfassung zeigt, was nicht durchkommt. Aus dem Befund heraus lässt sich eine passgenaue Freigabe anlegen, beschränkt auf die beobachteten Quelladressen. Fehlt die Protokollierung, schaltet ein Knopfdruck sie auf allen betroffenen Servern ein.
Server-Änderungen – auch das, was nicht über das Werkzeug lief
Ein Audit-Protokoll im Werkzeug zeigt, was Sie geändert haben. Interessanter ist oft, was jemand anderes direkt am Server getan hat. Das Werkzeug liest die Regeländerungen aus dem Windows-Ereignisprotokoll aus – mit dem Benutzer, der sie ausgelöst hat. Damit schließt sich die Lücke, die jedes reine Verwaltungsprotokoll offenlässt.
Weitere Neuerungen
- Firewall-Profile schalten: Zustand der Profile Domäne, Privat und Öffentlich je Server im Blick – ein abgeschaltetes Profil lässt sich direkt wieder einschalten.
- Anhangsformat des geplanten Berichts: HTML, PDF oder beides.
- Build-Zeitstempel: belegt nach einer Aktualisierung, dass wirklich der neue Stand läuft. Die Fassungsnummer allein kann das nicht – zwei Builds derselben Fassung tragen dieselbe Nummer.
- Fähigkeiten statt Fassungsnummer: Jeder Agent meldet, welche Funktionen er beherrscht. Das Werkzeug blendet aus, was ein älterer Agent nicht kennt, statt einen Fehler zu zeigen.
- Ladezeiten je Server: Dauer des letzten Laufs und der Anteil jedes Servers daran. Ein langsamer Server fällt sofort auf, statt in einer Gesamtzeit unterzugehen.
Transparenz ist kein Nebenprodukt
Ein Werkzeug, das in die Firewall von Domänencontrollern schreibt, muss über sich selbst Auskunft geben können. Jede Änderung steht im Audit-Protokoll – mit Benutzer, Zeitpunkt, Server sowie altem und neuem Wert – und lässt sich von dort einzeln wieder zurücknehmen. Anmeldeinformationen, Zugriffstoken und Schlüssel liegen AES-256-verschlüsselt.
| Keine Geheimnisse im Support-Paket. Ein Knopfdruck erzeugt ein ZIP mit allem, was zur Fehlersuche gebraucht wird: Fassungen, Einstellungen, Serverliste, Agentenzustand und die jüngsten Protokolle. Von Kennwörtern, Zugriffstoken und dem SMTP-Kennwort steht darin ausschließlich „gesetzt“ oder „nicht gesetzt“ – nie der Inhalt. Sie können es bedenkenlos weitergeben. |
Technische Basis
| Werkzeug | C# / WPF auf .NET 10, Windows 10/11 und Windows Server |
| Agent | Windows-Dienst als self-contained Single-File-EXE, ohne installierte .NET-Laufzeit, signiert |
| Verbindungswege | Agent über HTTPS und Zugriffstoken, WinRM mit SSL/TLS, PowerShell über SSH, lokal |
| Rechte am Server | Der Dienst läuft als LocalSystem; das Werkzeug braucht keine Domänen-Anmeldedaten |
| Verschlüsselung | AES-256 für gespeicherte Geheimnisse, SHA-256 für Zugriffstoken, HMAC-SHA-256 für die Selbstanmeldung |
Firewall-Regeln zentral zu verwalten und dabei das Tier-Modell zu wahren galt lange als Widerspruch. Er lässt sich auflösen – man muss das Verwaltungswerkzeug nur so bauen, dass es nicht selbst zum Einfallstor wird.
| IT-Service Walter Windows Firewall Manager Pro 2.3 · Stand 1. September 2026 isw-adtools.de · it-service-walter.com |

